ZURÜCK zur Startseite

Aktuelle Informationen zur Impfung gegen das Corona-Virus:

Wie und wann wird über die Impfung informiert?

  • Der Aufruf zu den Schutzimpfungen und die Einladung zur Terminvereinbarung erfolgen zeitlich gestaffelt: derzeit werden durch mobile Impfteams die Schutzimpfungen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen ermöglicht.
  • Hinzugekommen sind in Hamburg die Beschäftigten des ambulanten Pflegedienstes, die bereits vergangene Woche über die Stiftung zur Terminvergabe informiert wurden und in dieser Woche vorrangig im Impfzentrum geimpft werden sollen.
  • Hamburgerinnen und Hamburger, die über 80 Jahre alt sind, erhalten ab 12. Januar 2021 Post mit der Einladung zur Impfung. Immobile Personen sollen online ihre Kontaktdaten hinterlassen (ggf. mit Unterstützung von Angehörigen). Durch die Registrierung möchte die Behörde einen Überblick über die Größenordnung/Anzahl der Personen erhalten. Im Anschluss wird dann konkret geplant, wie immobile Personen über 80 Jahren erreicht werden können (z.B. mobile Teams, dezentrale Impfstationen, Hausärzte).
  • Für Personen über 60 Jahre rechnet die Gesundheitsbehörde im Hamburg mit einem Impfangebot „nach dem ersten Quartal 2021“.
  • In Dresden hat das Impfzentrum auf der Messe Dresden den Betrieb am 11. Januar 2021 aufgenommen. Die Terminvergabe zur Corona-Schutzimpfung ist ab sofort unter https://sachsen.impfterminvergabe.de/ und seit 18.01.2021 auch über die Telefon-Hotline 0800 0899 089 freigeschaltet. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der hohen Anfragefrequenz nicht immer ein unmittelbarer Zugriff möglich ist.

Warum kommt kein mobiles Impfteam in die Einrichtungen der Johann Carl Müller-Stiftung?

  • Die Priorisierung sieht vor, dass Menschen in Pflegeeinrichtungen vorrangig geimpft werden. Grund dafür ist das extrem hohe Infektionsrisiko in Pflegeheimen. Dazu gehören Service-Wohnanlagen grundsätzlich nicht. Die hier wohnenden Mieterinnen und Mieter werden nicht anders behandelt als alle anderen Personen auch.
  • Die Politik prüft derzeit sowohl in Hamburg als auch in Dresden, ob im weiteren Verlauf mobile Prüfteams auch in Service-Wohnanlagen kommen werden. Dazu gibt es derzeit aber keine Festlegungen.
  • Sobald Impfungen auch in den Service-Wohnanlagen ermöglicht werden, wird sich die Johann Carl Müller-Stiftung um die Organisation kümmern.

Wie komme ich zum Impfzentrum?

  • Grundsätzlich obliegt es bis auf weiteres jedem selbst, sich um einen Impftermin und um die Impfung im Impfzentrum zu bemühen.
  • Der Johann Carl Müller-Stiftung obliegen weder die Organisation von Impfterminen noch der Transport zum Impfzentrum. Individuelle Hilfestellung wird aber in jedem Fall auf Anfrage gegeben und der Transfer, zum Beispiel mit dem Taxi, kann vermittelt werden.
  • Wir appellieren vorrangig an die Angehörigen, sich hier unterstützend um die Mieterinnen und Mieter zu kümmern, wenn Hilfe erforderlich sein sollte.

Wie sind die weiteren Aussichten?

  • Aufgrund der Knappheit des Impfstoffs können aktuell nur 400-500 Impfungen am Tag in den Messehallen (Hamburg) erfolgen. Diese sollen sich gleichmäßig auf die drei Gruppen Rettungsdienst, Pflegepersonal Lanzeitpflege und Senioren aufteilen.
  • Mit der Zulassung weiterer Impfstoffe anderer Hersteller wird in Kürze gerechnet. Dazu sollen auch solche gehören, die weniger aufwendig transportiert und gelagert werden müssen.
  • Wenn diese anderen Impfstoffe zur Verfügung stehen, sollen auch die Hausarztpraxen die Impfung vornehmen können. Dann entfällt die Fahrt zum Impfzentrum.
  • Personen, die bereits eine COVID-19 Infektion durchgemacht haben, werden grundsätzlich nicht geimpft. Aktuell positiv getestete Personen ebenfalls nicht. Ausnahmen basieren auf Einzelfallentscheidungen der Impfärzte.

Ändern sich die Schutz- und Hygienemaßnahmen?

  • Es bleibt weiterhin bei der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, bei der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.
  • Es ist derzeit nicht erkennbar, dass sich die Regeln lockern werden.
  • Auch für bereits geimpfte Personen bleibt es bei der Verpflichtung zur Einhaltung der Regeln.

Und übrigens:

  • Impfstoffe sind in bisher nie dagewesener Geschwindigkeit entwickelt worden. Dass sie in den kommenden Wochen und Monaten bei einer weltweiten Nachfrage nur eingeschränkt verfügbar sein können, liegt in der Natur der Sache. Achtsamkeit, Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme helfen bei der Überbrückung der Zeit, bis die Pandemie als überwunden bezeichnet werden kann.

Johann Carl Müller-Stiftung
12.01.2021

ZURÜCK zur Startseite